Arbeitsgemeinschaften

Was ist JuvenTUM?
Das JuvenTUM-Gesundheitsprojekt ist ein Projekt an Mittelschulen zur Förderung der Gesundheitskompetenz der Jugendlichen und ihrer Lehrer mit dem Schwerpunkt auf Bewegung und Sport. Das Projekt wird durchgeführt vom Lehrstuhl für Präventive und Rehabilitative Sportmedizin am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit.

Warum machen wir das Projekt?
Sehr viele Jugendliche verbringen zu viel Zeit im Sitzen und bewegen sich zu wenig. Wir wollen Möglichkeiten finden, wie und wo sich Jugendliche mehr bewegen können. Viel Bewegung und Sport sind sehr wichtig, um gesund zu bleiben.

Wieso wird das Projekt in der Schule gemacht?
Jugendliche verbringen viel Zeit in der Schule. Wenn sie sich täglich bewegen sollen, muss auch die Schule „bewegter“ werden. Darüber hinaus ist das JuvenTUM-Projekt eine optimale Ergänzung zu unserer Fahrradwerkstatt.

Ist das Projekt nur für die Schule?
Nein, denn es reicht nicht, dass nur die Schule „bewegter“ wird. Es ist sehr wichtig, dass sich Jugendliche auch zu Hause und in der Freizeit mehr bewegen.

3 Jahre Fahrradwerkstatt - ein Video sagt mehr als 1000 Worte

„Alt und Jung - Gemeinsam aktiv“

„Alt und Jung - Gemeinsam aktiv“

Schulprojekt ganz nah am Leben

Dingolfing. Eine „andere Welt" können in diesem und in den nächsten zwei Schuljahren die Schüler der Mittelschule Dingolfing in einem Projekt mit dem Bürgerheim Dingolfing kennen lernen. Schulsozialarbeiter Helmut Ammer, der das Projekt vor drei Jahren ins Leben gerufen hat, freut sich, dass der Lehrer Markus Kuchler mit seiner Klasse 7 c neu in das soziale Kooperationsprojekt mit dem Bürgerheim einsteigt.

Gestartet wurde diese besondere Zusammenarbeit zwischen Bürgerheim und Mittelschule mit einem Vortrag von Herrn Schratzenstaller, dem Leiter des Bürgerheims Dingolfing und Frau Herrmann, der Leiterin des Sozialen Dienstes. Im Rahmen dieser spannenden Unterrichtstunde konnten die Schüler der Ganztagsklasse bereits einiges über das Bürgerheim und dessen Bewohner erfahren. Am Ende des Vortrags erfolgte noch ein reger Austausch über bisherige Erfahrungen mit alten Menschen. Anschließend blieb noch Zeit, die Fragen der Schüler wie: „Bestehen Freundschaften unter den Bewohnern?", „Welche Berufe gibt es im Bürgerheim?" „Wieviel kostet das Bürgerheim im Monat?" Wie alt sind die jüngsten und ältersten Bewohner?", zu beantworten.

Beim zweiten Termin erklärte Frau Aichner, die zuständige Pflegedienstleiterin, bei einer Hausführung die wichtigsten Hilfsmittel wie z.B. Badelifter, cosychair und Rollator. Weitere Stationen bei der sehr interessanten Führung waren der Tagespflegebereich, die verschiedenen Stationen und Wohngruppen, Aufenthaltsräume, Festsäle und die hauseigene Kapelle. Anschließend wurden die Schüler von Frau Herrmann, der Leiterin des Altenservicezentrums, in den Umgang mit Rollstühlen eingewiesen. Die Schüler konnten die Rollstühle auch gleich testen und ausprobieren. Die Handhabung der Rollstühle an Steigungen, bei Bordsteinkanten und auf Kopfsteinpflaster wurde geübt.

Der erste persönliche Kontakt mit den Senioren fand dann am 01.12.2016 statt. Die Schüler besuchten zusammen mit den Bewohnern des Bürgerheims den Nikolausmarkt auf dem Dingolfinger Marienplatz. In naher Zukunft sind Ausflüge, Spielenachmittage, Ausfahrten und eine Einladung der Senioren zum Tag der offenen Tür an die Mittelschule Dingolfing geplant. Bei den Senioren werden dabei sicher Erinnerungen an ihre eigene Schulzeit wach werden.

Ziel dieses für beide Seiten spannenden und gewinnbringenden Projektes ist, dass junge und alte Menschen durch gemeinsame Aktionen von- und miteinander lernen. Die Schüler erfahren, wie alte Menschen im Bürgerheim leben und wie viel Freude sie den alten Mitmenschen mit wenigen Stunden Zeit und Zuwendung machen können.

Aber auch das Berufsfeld der Altenpflege können die Schüler im Projekt kennen lernen. Es eröffneten sich für die Schülerinnen und Schüler neue berufliche Perspektiven, die vielleicht auch für die Zeit nach der Schule motivieren, sich auf Pflegeberufe einzulassen und sich mit dieser an Bedeutung zunehmenden Berufsrichtung auseinanderzusetzen.