Palmsonntag und der Brauch der Palmbüschel
Palmsonntag und der Brauch der Palmbüschel
Der Palmsonntag markiert den Beginn der Karwoche und erinnert an den feierlichen Einzug Jesu in Jerusalem. Der Überlieferung nach begrüßten ihn die Menschen mit Palmzweigen – ein Zeichen der Freude und der Hoffnung. Da echte Palmzweige in unseren Regionen selten sind, hat sich hierzulande der Brauch entwickelt, sogenannte Palmbüschel zu binden.
Diese Palmbüschel bestehen meist aus Zweigen von Buchsbaum, Weidekätzchen oder anderen immergrünen Pflanzen. Sie werden liebevoll gebunden und oft mit bunten Bändern, Eiern oder kleinen Anhängern geschmückt. Am Palmsonntag werden sie im Gottesdienst gesegnet und anschließend mit nach Hause genommen. Dort gelten sie vielen als Zeichen des Schutzes und des Segens für das kommende Jahr.
Auch an unserer Schule wurde dieser schöne Brauch lebendig: Die Klassen 5b und 5dG durften im katholischen Religionsunterricht gemeinsam Palmbüschel binden. Mit großer Freude und Kreativität verzierten die Schülerinnen und Schüler ihre Büschel mit bunten Bändern.
Die Begeisterung war deutlich zu spüren, und die Vorfreude ist groß: Schon heute freuen sich alle darauf, ihre selbst gestalteten Palmbüschel im Gottesdienst am Palmsonntag einzusetzen und so Teil dieser besonderen Tradition zu sein.
